Aktuelles

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Menschen mit Behinderung dürfen ihre Stimme bei der Europawahl abgeben

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat entschieden: auch Menschen mit Betreuung in allen Angelegenheiten dürfen wählen.

Weitere Informationen zur Wahl und zur Anmeldung zur Europawahl finden sie auf den Seiten der Bundesvereinigung der Lebenshilfe: Europawahl

Hier können Sie sich ein Heft über die Europawahl in Leichter Sprache herunterladen:

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Würzburger Kickers und WEGMANN automotive spenden für Lebenshilfe Würzburg

Offizielle Spendenübergabe beim Heimspiel der Kickers

Spendenübergabe Kickers

Beim Heimspiel der Würzburger Kickers am 15.04. übergaben Markus Vogler (Geschäftsführer WEGMANN Automotive, Mitte) und Ines Schlagbauer (FC Würzburger Kickers, 2.v.l.) einen Spendenscheck in Höhe von 1199 € an Thomas Fries (2. Vorsitzender der Lebenshilfe Würzburg) und seinen Sohn Klemens. Kalle vom Dalle war auch mit von der Partie.
Herr Fries bedankte sich herzlich für die großzügige Spende. Vor 8000 Zuschauern erzählte Klemens, dass die Spende für die Projekttage "Bewegt durch das Jahr" der Christophorus-Schule verwendet wird.

Spendenübergabe KickersSpendenübergabe Kickers

Copyright: Silvia Gralla

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Einladung zum Frühlingsfest am 25. Mai 2019

Unter dem Motto "Bewegt durch das Jahr" lädt die Lebenshilfe Würzburg e.V. herzlich zu ihrem Frühlingsfest in die Christophorus-Schule ein.

Frühlingsfest Lebenshilfe Würzburg

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Residenzlauf 2019

Wir waren beim Residenzlauf dabei!

Trotz des Ferienbeginns war auch diesmal eine kleine aber hochmotivierte Läufergruppe beim Residenzlauf am Start.
Bei bester Stimmung und strahlendem Sonnenschein gingen unsere Läuferinnen und Läufer um 12.00 Uhr zum No-Limits-Lauf und Schülerlauf an den Start. Unser Beirats-Mitglied Rainer Gräbner machte dem Namen No-limits alle Ehre und war im Offroad-Rolli mit am Start. Allen Teilnehmern ein herzliches Dankeschön! Es war eine tolles Event.

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Warum haben so viele Menschen Angst vor dem Down Syndrom ?

Pressemitteilung der Bundesvereinigung Lebenshilfe

Der Bundestag debattiert am 11. April über die ethischen und gesellschaftlichen Folgen von vorgeburtlichen Bluttests auf Down-Syndrom. Die Lebenshilfe will verhindern, dass diese Test zur Regeluntersuchung in der Schwangerschaft werden.

Down Syndrom

Copyright: Lebenshilfe/David Maurer

Berlin. „Warum haben viele Menschen so große Angst vor dem Down-Syndrom?“ Das fragt Sebastian Urbanski, der selbst seit 40 Jahren mit diesem Gendefekt lebt. Der Berliner ist Schauspieler und Mitglied im Bundesvorstand der Lebenshilfe. Vom Deutschen Bundestag erhofft er sich am kommenden Donnerstag breite Unterstützung für sich und alle anderen Menschen mit Down-Syndrom – auch für diejenigen, die zukünftig nicht mehr auf die Welt kommen sollen. Denn darum geht es am 11. April, ab 9 Uhr, im Parlament: Die Abgeordneten debattieren über die ethischen und gesellschaftlichen Folgen von vorgeburtlichen Bluttests, die bei einem positiven Befund auf Down-Syndrom in den allermeisten Fällen zur Abtreibung des Kindes führen. Sebastian Urbanski, die Lebenshilfe und viele weitere Organisationen wollen verhindern, dass diese Tests gesetzliche Kassenleistung und damit zur Regeluntersuchung in der Schwangerschaft werden.

 Mit den Tests, die seit 2012 auf dem Markt sind, kann systematisch nach dem Down-Syndrom – auch Trisomie 21 genannt – und weiteren Chromosomen-Veränderungen gefahndet werden. „Sie werden als großer Fortschritt angepriesen, weil nur das Blut der schwangeren Frau untersucht und dadurch das Kind erst einmal nicht gefährdet wird“, so die Lebenshilfe-Bundesvorsitzende Ulla Schmidt, MdB. Aber die Bluttests hätten gar keinen therapeutischen Nutzen, es gehe nicht darum, eine Krankheit zu behandeln, kritisiert die frühere Gesundheitsministerin. „Die Tests schaffen nicht einmal endgültige Klarheit darüber, ob tatsächlich eine Trisomie 21 vorliegt. Etwa jedes fünfte Ergebnis ist fehlerhaft, die Frauen erwarten gar kein Kind mit Down-Syndrom. Je jünger die Frau ist, umso höher die Fehlerquote. Darum müssen zur Bestätigung weitere Untersuchungen folgen, zum Beispiel eine Fruchtwasseruntersuchung.“

 Mit den neuen Methoden der Pränataldiagnostik gerieten Eltern von Kindern mit Behinderung immer stärker unter Rechtfertigungsdruck. „Hättet ihr das nicht wissen und verhindern können“, müssen sich Familien mit einem behinderten Kind immer wieder sagen lassen. Daher müsse der Bundestag ein klares Signal an die Gesellschaft senden: Menschen mit Behinderung sollen willkommen sein und die Hilfe erhalten, die sie und ihre Angehörigen für ein gelingendes Leben brauchen. Sebastian Urbanski sagt: „Ich lebe gerne und habe viel Freude am Leben. Ich bin glücklich, weil ich mich als Teil der Gesellschaft fühle und einfach dazu gehöre. Manchmal brauche ich zwar etwas mehr Unterstützung, aber die braucht ja jeder mal.“

 Rund um den Tag der ethischen Orientierungsdebatte im Bundestag fordert die Lebenshilfe im Bündnis mit 26 weiteren Organisationen zu deutschlandweiten Aktionen auf, mit denen die Perspektive von Menschen mit Behinderung und ihrer Familien deutlich werden soll: Ein Leben mit Down-Syndrom kann so glücklich und erfolgreich sein wie jedes andere auch. Darüber hinaus wollen Menschen mit Down-Syndrom und ihre Familien die Bundestagsabgeordneten in ihren Bürgersprechstunden besuchen und darauf aufmerksam machen, welche Folgen eine breite Anwendung der Bluttests haben kann – für Menschen mit Down-Syndrom wie für die Gesellschaft insgesamt.

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https://www.lebenshilfe.de/mitmachen/kampagnen/1221-trisomie-bluttest/

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Siebold Schüler spenden für Christophorus-Schule

Spende für inklusive Skifreizeit

Spendenübergabe Sieboldgymnasium

Mit Freude nahm Martin Wimmer, Schulleiter der Christophorus-Schule, einen Spendenscheck in Höhe von 860,84 € des P-Seminars Wirtschaft vom Siebold Gymnasium entgegen.

In der Oberstufe können Schüler ein P-Seminar wählen, das zum Ziel hat, ein gemeinnütziges Projekt zu entwickeln. Dabei steht die Eigenständigkeit der Schüler im Vordergrund, sodass der Lehrer nur im Hintergrund agiert. 15 Schüler gründeten im P-Seminar Wirtschaft unter der Leitung von Herrn Kirsch ein Schülerunternehmen. Sie teilten ihre Firma in Abteilungen wie Vorstand, Marketing, Verwaltung und Finanzabteilung. Das Startkapital holten sich die Schüler durch die Vergabe von Aktien. Inhaltlich legte sich das P-Seminar auf Eventmanagement fest und organisierte Feiern in verschiedenen Clubs. Aufgrund der guten Einnahmen und da viele Anteilnehmer der Aktien ihr Geld nicht zurück haben wollten, konnte das P-Seminar einen hohen Gewinn erzielen. Die Schüler einigten sich darauf, das Geld zu spenden. Ihre Wahl fiel auf die Christophorus-Schule. „Wir werden die Spende für unsere jährlich sattfindende inklusive Skifreizeit verwenden“, so Martin Wimmer. „Seit mittlerweile19 Jahren fahren Schüler und Schülerinnen der Christophorus-Schule gemeinsam mit Regelschülern auf Skifreizeit. Ohne Spenden könnten wir dieses tolle inklusive Projekt nicht durchführen.“ Herr Wimmer bedankte sich daher sehr herzlich für die finanzielle Unterstützung.

Bei der Spendenübergabe waren dabei  v.l.n.r.: Andre Mader, Dmitry Nekhoroshkov, Lukas Jäger, Sebastian Waldhäuer, Amelie Adelmann, Martin Wimmer, Veronica Stamm, Lina Kolenda, Liana Martin, Thao Tran Phuong