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Kinofilm DIE KINDER DER UTOPIE

Ein Film zur Inklusion

Am 15. Mai 2019 soll ein bundesweiter Aktionsabend zum Thema Inklusion stattfinden, dazu könnte – bei genug Voranmeldungen – dieser Film gezeigt werden:

DIE KINDER DER UTOPIE – ein Film über Inklusion und Erwachsenwerden

Sechs junge Erwachsene schauen zurück auf ihre gemeinsame Grundschulzeit in einer Inklusionsklasse. Sie reflektieren ihre Erlebnisse und Erfahrungen – und blicken in die Zukunft. Ein berührender und ehrlicher Dokumentarfilm von Hubertus Siegert.

In dem 80-minütigen Kinofilm DIE KINDER DER UTOPIE treffen sich sechs junge Erwachsene wieder. Vor zwölf Jahren wurden sie schon einmal dokumentiert – für den Film KLASSENLEBEN.

Sie besuchten damals eine Berliner Grundschule, an der eine zu der Zeit noch außergewöhnliche Form des inklusiven Schulunterrichts stattfand: Kinder mit und ohne Behinderungen wurden gemeinsam unterrichtet. Auch Schwerstbehinderte waren Teil der Klassengemeinschaft.

Infos sh. hier: https://www.diekinderderutopie.de/film


Wer Interesse hat, dass dieser Film in Würzburg am 15. Mai gezeigt wird, bitte hier voreintragen und gerne weitere Interessierte werben:
https://www.diekinderderutopie.de/wuerzburg 
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Endlich volles Wahlrecht bei gesetzlicher Betreuung

Endlich volles Wahlrecht bei gesetzlicher Betreuung

Das Wahlrecht für Menschen mit gesetzlicher Betreuung war bisher davon abhängig, ob er/sie eine vollumfängliche Betreuung in allen Angelegenheiten hatte oder ob (ggf. alle) Bereiche einzeln in der Betreuungs-Urkunde aufgeführt waren. In letzterem Falle blieb das Wahlrecht erhalten.

Wie die Bundes-Lebenshilfe im Newsletter vom 21.2.2019 mitteilt:

"... das Bundesverfassungsgericht hat entschieden: Die Wahlrechtsausschlüsse für Betreute in allen Angelegenheiten und wegen Schuldunfähigkeit untergebrachte Straftäter sind verfassungswidrig. Heute wurde der Beschluss vom 29. Januar 2019 veröffentlicht.

Mehr als 85.000 Menschen mit Behinderung durften bisher bei Bundestagswahlen nicht wählen. Mit dieser Diskriminierung ist jetzt Schluss. Das ist ein guter Tag für Menschen mit Behinderung und ein guter Tag für unsere Demokratie.

Das Bundesverfassungsgericht folgt damit den Argumenten der acht Beschwerdeführer, die mit der Unterstützung der Bundesvereinigung Lebenshilfe und des Bundesverbandes Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie (CBP) gegen die Wahlrechtsausschlüsse Beschwerde eingelegt hatten.

Die Wahlrechtsauschlüsse verstoßen gegen den Grundsatz der Allgemeinheit der Wahl und das Benachteiligungsverbot aus dem Grundgesetz. Das bedeutet nun, alle Menschen mit Behinderung dürfen bei der nächsten Bundestagswahl wählen. Damit dies auch für die Europawahl gilt, muss der Gesetzgeber jetzt sehr schnell handeln."


Tolle Nachricht für die bisher 81.000 Menschen mit gesetzlicher Betreuung "in allen Angelegenheiten"!

https://www.lebenshilfe.de/presse/pressemeldung/wahlrechtsausschluesse-sind-verfassungswidrig/

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Außenansicht Wer darf wählen - und wer nicht?

LESERBRIEF unseres Vorsitzenden, Herrn Wolfgang Trosbach

Außenansicht Wer darf wählen - und wer nicht?
https://www.sueddeutsche.de/politik/aussenansicht-wer-darf-waehlen-und-wer-nicht-1.4325099

LESERBRIEF

Vielen Dank an den Bundes-Behindertenbeauftragten Herrn Dusel, der auf diese Menschenrechts-Problematik aufmerksam macht!

Besonders abstrus: Wenn sämtliche Aufgabenkreise einer Betreuung eigens aufgelistet und benannt werden, aber nicht in die Betreuungsurkunde eingetragen wird "gesetzliche Betreuung in allen Angelegenheiten", dann bleibt für den Menschen das Wahlrecht erhalten. Ein Mensch behält also - mit Auflistung aller Aufgabenkreise - das Wahlrecht, mit der Formulierung "gesetzliche Betreuung in allen Angelegenheiten" verliert derselbe Mensch sein Wahlrecht. Allein dies zeigt, wir falsch gestrickt hier die Gesetzeslage ist!

Das (aktive und passive) Wahlrecht steht uns allen zu gemäß Grundgesetz (Art. 38 GG).

Die Bundesregierung hat 2016 eine Studie zum aktiven und passiven Wahlrecht von Menschen mit Behinderungen durchgeführt, die zeigt, dass knapp 81.000 Menschen vom Wahlrecht ausgeschlossen sind wegen gesetzlicher Betreuung in allen Angelegenheiten. Dieser Ausschluss vom Wahlrecht ist nicht zu rechtfertigen, er steht im Widerspruch zur UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK), die seit 2009 in Deutschland geltendes Recht ist.

Artikel 29 der UN-BRK sagt, dass Menschen mit Behinderungen ihre politischen Rechte, insbesondere das Wahlrecht, gleichberechtigt mit anderen wahrnehmen können. Weder der Wahlrechtsausschluss als automatische Rechtsfolge einer Betreuung in allen Angelegenheiten noch als Folge einer Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus (strafrechtliche Maßregel, dies betrifft ca. 4.000 Menschen) ist mit diesen menschenrechtlichen Vorgaben vereinbar.

In unserer Familie lebt ein junger Erwachsener mit einer sog. geistigen Behinderung, der täglich die Nachrichten anschaut, der eine dezidierte politische Meinung hat, der aktiv und mit Überzeugung zur Wahl geht, der sich am Volksbegehren zum Erhalt der Artenvielfalt beteiligt hat. Aber nur, weil unserer Familie klar war, dass er das Wahlrecht ausschließlich dann hat, wenn bei der gesetzlichen Betreuung die Aufgabenkreise einzeln benannt werden. Dies wissen viele Betroffene nicht!

Dies muss dringend vor der Europawahl - so wie von Herrn Dusel vorgeschlagen ohne jegliche Prüfung der Wahlfähigkeit im Einzelfall - gelöst werden.

Wolfgang Trosbach

Lebenshilfe Würzburg e.V.

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Autismus mal anders

Aleksander Knauerhase las aus seinem Buch "Autismus mal anders" vor und beantwortete zahlreiche Fragen.

Das Inklusionsprojekt der Lebenshilfe organisierte im Rahmen der 1. Würzburger Inklusionswochen eine Veranstaltung unter dem Titel „Aleksander Knauerhase – Lesung und Diskussion mit einem Autisten“, welche am Donnerstag den 31. Januar 2019 im Hörsaal der FHWS stattfand.

Herr Knauerhase las aus seinem Buch „Autismus mal anders“ und veranschaulichte anhand von zahlreichen Anekdoten, wie sein Leben als Autist ist. Für die ZuhörerInnen war es eine bereichernde Zeit, in der sie viel über Autismus erfahren durften.

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und die ZuhörerInnen gingen mit vielen Informationen und angeregten Gedanken nach über zwei Stunden nach Hause.

Bild: v.l. David Krug, Aleksander Knauerhase, Barbara Luther, Herr Prof. Dr. Kulke

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Das Fortbildungsprogramm 2019 ist da!

Auch 2019 bieten die Offenen Hilfen wieder Info-Abende, Vorträge und Fortbildungen an. Wenn nichts anderes bei der Veranstaltung vermerkt ist, sind die Abende offen für alle Interessierten.

Bitte immer anmelden unter ohi@lebenshilfe-wuerzburg.de oder 0931 780129-00

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Das Freizeitprogramm 2019 ist da

Hier findet ihr das neue Freizeitprogramm 2019: