Junger Mann mit Behinderung und seine Assistentin. Die Assistenz beim Wohnen der Lebenshilfe Würzburg e.V. unterstützt erwachsene Menschen mit Behinderung bei selbstständigen und selbstbestimmtenWohnen.
Ein lächelnder Junge in einem Klassenraum. Die Christophorus-Schule der Lebenshilfe Würzburg ist ein privates Förderzentrum mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung
Zwei lächelnde Frauen mit und ohne Behinderung sitzen gemeinsam am Frühstückstisch.

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Gemeinsam tanzen, Grenzen überwinden

In den Faschingsferien verwandelte sich der Tanzraum Würzburg erneut in eine Bühne der Begegnung: Zum dritten Mal fanden die inklusiven Tanztage der Lebenshilfe Würzburg e.V. statt.

Neun Kinder zwischen sechs und zehn Jahren mit und ohne Unterstützungsbedarf erlebten drei Tage voller Bewegung und Kreativität. Ermöglicht wurde das Projekt erneut durch eine Förderung des Fachbereichs Inklusion der Stadt Würzburg.

Unter der Leitung der Tanzpädagogin Marisa Tappe-Löhr stand in diesem Jahr der „Karneval der Tiere“ im Mittelpunkt. Inspiriert von Camille Saint-Saëns‘ Komposition schlüpften die Tänzer*innen in die Rollen von Löwen, Schwänen und Fischen. Die Choreografien entstanden nicht nach Vorgabe, sondern wurden zu zweit, in der Gruppe und mithilfe verschiedener Improvisationsaufgaben gemeinsam entwickelt. So konnte jedes Kind seine Stärken einbringen und neue Ausdrucksformen entdecken.

Neben dem Tanzen stand auch das Basteln fantasievoller Tierkostüme auf dem Programm. So wurde der „Karneval der Tiere“ zu einem ganzheitlichen Erlebnis. Am Ende der drei Tage präsentierten die Kinder stolz ein selbst entwickeltes, 15-minütiges Tanzstück und ernteten dafür begeisterten Applaus und strahlende Gesichter von Eltern und Angehörigen bei der Abschlussaufführung.

Die vielen kleinen Begegnungen während der Tanztage zeigten, wie selbstverständlich Inklusion funktionieren kann. Im Mittelpunkt stand stets der respektvolle Umgang miteinander und die Wertschätzung jedes Kindes mit seinen individuellen Fähigkeiten. Der gemeinsame Tanz wurde so zum Ausdruck für gelebte Teilhabe.

Ein Termin für die nächste Tanzwoche steht noch nicht fest. Die Lebenshilfe Würzburg hofft jedoch, im Laufe des Jahres ein weiteres inklusives Tanzprojekt anbieten zu können. Interessierte erhalten Informationen per E-Mail an: fink@lebenshilfe-wuerzburg.de.

 

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Spende unterstützt therapeutische Angebote der Lebenshilfe Würzburg

Über eine Spende in Höhe von 500 Euro durfte sich der Therapiebereich der Heilpädagogischen Tagesstätte der Lebenshilfe Würzburg freuen. Übergeben wurde der Betrag von Erich Beck im Namen der Firma Rüttger Bedachungen aus Gerbrunn, die mit ihrer Unterstützung einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Kindern und Jugendlichen mit geistiger Behinderung leistet.

Herr Beck ist der Lebenshilfe Würzburg seit vielen Jahren als Brückenbauer und Wohltäter. bekannt. Die Unterstützung sozialer Projekte ist ihm eine besondere Herzensangelegenheit, insbesondere der Therapiebereich der Heilpädagogischen Tagesstätte liegt ihm sehr am Herzen. In beeindruckenden 53 Jahren hat Herr Beck bereits rund 13 Millionen Euro an Spenden für soziale Projekte gesammelt.

In der Heilpädagogischen Tagesstätte werden Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 18 Jahren nach Schulschluss betreut und individuell gefördert. Viele der Kinder erhalten während dieser Zeit therapeutische Angebote, die sie in ihrer Entwicklung nachhaltig unterstützen.

Die Spende wird derzeit dringend benötigt, da zahlreiche Therapiematerialien infolge eines Wasserschadens zerstört wurden. Der Betrag wird daher gezielt für die Beschaffung neuer Therapiematerialien eingesetzt und kommt unmittelbar den Kindern und Jugendlichen zugute.

Das Therapeutenteam bedankt sich herzlich bei Herrn Beck, sowie bei der Firma Rüttger Bedachungen für die großzügige Spende und das langjährige Engagement zugunsten sozialer Projekte.

Foto v.l.: Johanna Schmidt, Yasmin Koch, Erich Beck, Pia Lutz, Annina Scharfenberg

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Skikurs in Ruhpolding

Die Schüler*innen unserer Christophorus-Schule waren gemeinsam mit einer Gruppe vom Blindeninstitut und von den Werkstätten beim Skikurs in Ruhpolding.

Unterstützt wurden sie dabei von Schüler*innen der Wilhelm-Sattler-Realschule Schweinfurt und deren Schulleiter Georg Harbauer.

Bei herrlichem Winterwetter war die Gruppe jeden Tag beim Langlaufen und verbrachte die Nachmittage auf der Hütte oder beim Snow Tubing.* Weitere Highlights: Schießen mit Lasergewehren unter Anleitung von Biathlon-Olympiasieger Fritz Fischer, Fackelwanderung und Abschlussparty.
 
* Beim Snow Tubing rutscht man auf großen Gummireifen eine Schneebahn hinunter.
 

 
 
 
 
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Inklusionsklettern für Schüler*innen in Würzburg

In Würzburg gibt es seit 2025 eine schulische inklusive Klettergruppe. Es handelt sich dabei um eine Kooperation unserer Christophorus-Schule, der Friedensreich-Hundertwasser-Schule und des Friedrich-Koenig-Gymnasiums Würzburg mit dem Deutschen Alpenverein Sektion Würzburg.

Ziel des Angebots ist unter anderem, Berührungsängste zwischen Menschen mit und ohne Behinderung abzubauen.

Hier finden Sie einen TV Mainfranken-Beitrag zum dem Projekt.

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Charity-Wald-Aktion der Galeria Kaufhof sorgt für strahlende Kinderaugen

Die Augen waren groß als die Geschenke der Kund*innen der Galeria Kaufhof unter dem Weihnachtsbaum in der Christophorus-Schule lagen. Es verbreitete sich eine freudige Weihnachtsstimmung im Haus, denn ein unfassbarer Berg an Geschenken erwartete die Kinder in der Aula.

Anfang Dezember durften die Kinder und Jugendlichen Wunschzettel ausfüllen, die in der Galeria Kaufhof an einem Wunschbaum aufgehängt wurden. Kundinnen und Kunden konnten sich die Wunschkarten vom Baum nehmen und den Wunsch erfüllen, indem Sie das Geschenk im Kaufhof kauften.

„Es ist unglaublich, wie viele Wünsche unserer Kinder und Jugendlichen erfüllt wurden“, so Schulleiter Christoph Schwind, „damit haben wir nicht gerechnet.“ Nicht nur bei den Kindern, auch beim Personal war die Freude groß. „Wir möchten allen Wunscherfüllern ein großes Dankeschön aussprechen,“ so Kerstin Müller, stellvertretende Tagesstättenleitung. „Es ist schön zu sehen, wie sehr sich unsere Kinder und Jugendlichen über die Geschenke freuen.“ Ein großer Dank geht auch an Frau Hülfenhaus, die die Aktion von Seiten der Galeria Kaufhof organisiert hat.

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Auszeichnung für die Arbeitskreise „Von Mensch zu Mensch“ der Katholischen Hochschulgemeinde Würzburg

In den verschiedenen Arbeitskreisen „Von Mensch zu Mensch“ der Katholischen Hochschulgemeinde kommen mehrmals pro Woche Studierende und Menschen mit Behinderung zusammen. Am 15. November wurden die Arbeitskreise bei der Initiative „Zeichen setzen!“ der Main-Post und des Lernwerks Volkersberg für ihr Engagement für das Gemeinwohl ausgezeichnet.

Die erste Gruppe, der Freizeitclub, entstand bereits 1970. Einen großen Anteil daran hatte Dr. Irmtraud Kulzer, Mitgründerin und Vorstandsmitglied der Lebenshilfe Würzburg e.V., denn sie stellte den Kontakt mit der Katholischen Hochschulgemeinde über den damaligen Studierendenpfarrer her. Aus dieser Gruppe haben sich im Laufe der Jahre der Montags-, Dienstags-, Donnerstagsstammtisch gebildet, wobei es den Dienstags- und den Donnerstagsstammtisch noch immer gibt. In Zusammenarbeit mit dem Verein Menschen mit Down-Syndrom, Eltern & Freunde e.V. entstand darüber hinaus zusätzlich ein Teenie-Freizeitclub, der heute als Freitags-Treff fortbesteht.

Im Fokus der Gruppen steht von Anfang an das ungezwungene Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung, die Lust am gemeinsamen Erleben und die Begegnung auf Augenhöhe. Man trifft sich beispielsweise zum Spielen, Kochen oder Singen und unternimmt Ausflüge.

Ein besonderes Projekt ist der ehrenamtliche Besuchsdienst im Seniorenheim, der 2014 ins Leben gerufen wurde. Im Rahmen dieses Projektes haben junge Erwachsene mit Behinderung die Möglichkeit ehrenamtlich aktiv zu werden, dabei eigene Fähigkeiten und Talente einzubringen und die Gesellschaft auf diese Weise aktiv mitzugestalten. Alle zwei Wochen bietet der Besuchsdienst den Senior*innen ein einstündiges Programm aus Spaziergängen, Gesellschaftsspielen und Gedächtnistraining. Die Durchführung vor Ort übernehmen die jungen Erwachsenen mit Behinderung, während die Studierenden sich um die Organisation kümmern und während des Besuchsdienstes unterstützen.

Dass diese Gruppen seit Jahrzehnten stattfinden können, ist dem Engagement zahlreicher Studierender zu verdanken. „Gemeinsam Freizeit zu verbringen ist (leider!) nicht voraussetzungslos“, sagt Carolin Förg, die die Arbeitskreise „Von Mensch zu Mensch“ bei er Katholischen Hochschulgemeinde begleitet. Es sei etwas sehr Besonderes und brauche Lust, Entscheidung, Engagement, Herzblut, Kreativität. All das strahlen die Gruppen für Carolin Förg in besonderer Weise aus. „Einer unserer Leitsprüche ist ‚better together‘ und ich finde das spürt und erlebt man in den Gruppen sehr. […] Die Gruppen pflegen eine sehr besondere Kultur des Miteinanders, eine Willkommens- und Gemeinschaftskultur und es wird spürbar: alle, die da sind, gehören dazu und wir sind wichtig füreinander.“

Bei manchen Veranstaltungen der Arbeitskreise kommen auch Jahrzehnte später noch ehemalige Studierende zurück, um gemeinsam mit den Gruppen zu feiern. Daran wird deutlich wie intensiv und lange das Engagement noch nachwirkt.

Weitere Informationen zu den Arbeitskreisen finden Sie auf der Internetseite der Katholischen Hochschulgemeinde.