Unsere inklusiven WGs

Wir stellen unsere 3 inklusiven WGs in Würzburg vor. Außerdem sind wir auf der Internetseite von WOHN:SINN vertreten.

WG Zellerau

Die Wohngemeinschaft wird von der Assistenz beim Wohnen begleitet.

Kurzbeschreibung des Projekts

Seit Juli 2019 besteht im Würzburger Stadtteil Zellerau eine 5er-WG, für die die Lebenshilfe Würzburg e.V. ein Reihenhaus angemietet hat. Dort leben drei junge Männer mit Down-Syndrom sowie zwei Personen ohne Beeinträchtigung. Die jungen Männer mit Behinderung kennen sich alle aus der Schulzeit. Eines stand von Anfang an fest: Sie wollten zu Hause ausziehen und in einer eigenen und inklusiven Wohngemeinschaft wohnen.

Gemeinsam mit der Lebenshilfe Würzburg e.V wurde das Projekt auf die Beine gestellt und erfolgreich umgesetzt.

Das Haus bietet genügend Raum für gemeinsame Aktivitäten, aber auch für Rückzug und Ruhe. Es gibt außerdem einen Garten und an zwei Zimmern einen großen Balkon.

Konzept der WG

Die Kunden mit Unterstützungsbedarf werden durch die Assistenz beim Wohnen unterstützt. Für die nichtbehinderten Mitbewohner*innen sind keine festen Betreuungsaufgaben oder Assistenzzeiten vorgesehen. Die Unterstützung durch die Assistent*innen erfolgt unter der Woche täglich, sowohl am Morgen als auch am Nachmittag, und an einigen Wochenenden. Einen Bereitschaftsdienst gibt es nicht. Das Augenmerk der Assistenz liegt auf dem individuellen Bedarf der Kunden.

Die Lebenshilfe Würzburg arbeitet nach dem Assistenzmodell. Das bedeutet, dass die Assistent*innen mit ihren Kunden*innen gemeinsam arbeiten und ihnen assistieren. Dabei ist es besonders wichtig, dass die Kund*innen so selbstbestimmt wie möglich ihr Leben gestalten können.

Neben der individuellen Assistenz werden auch gemeinschaftliche Aktionen angeboten, an denen sich alle WG-ler*innen beteiligen können.

Für pflegerische Aufgaben wurde von den Eltern ein Pflegedienst engagiert, dessen Mitarbeiter*innen am Abend in die WG kommen.

Insgesamt soll eine Atmosphäre geschaffen werden, in der sich alle Bewohner*innen gleichberechtigt fühlen und wie in einer ganz normalen WG zusammenleben können.

WG Heidingsfeld

Die Wohngemeinschaft wird von der Assistenz beim Wohnen begleitet.

Kurzbeschreibung des Projekts

Im Januar 2019 wurde von der Lebenshilfe Würzburg e.V. ein Reihenhaus im Würzburger Stadtteil Heidingsfeld zur Gründung einer inklusiven WG angemietet. In dieser 4er-WG leben zwei Menschen mit Behinderung sowie zwei Menschen ohne Behinderung zusammen. Die drei Etagen im Haus bieten genügend Raum für gemeinsame Aktivitäten, aber auch für Rückzug und Ruhe. Außerdem gibt es eine tolle Küche, einen kleinen Garten und einen großen Balkon. Die Haltestelle für den Stadtbus befindet sich quasi vor der Tür.

Momentan wohnen eine junge Frau und ein junger Mann mit Unterstützungsbedarf sowie zwei berufstätige junge Männer in der Wohngemeinschaft.

Konzept der WG

Die beiden Kund*innen mit Unterstützungsbedarf werden durch die Assistenz beim Wohnen unterstützt. Für die nichtbehinderten Mitbewohner*innen sind keine festen Betreuungsaufgaben oder Assistenzzeiten vorgesehen. Die Unterstützung durch die Mitarbeiter*innen der Lebenshilfe erfolgt 4-5 Mal wöchentlich und auch am Wochenende. Einen Bereitschaftsdienst gibt es nicht. Das Augenmerk der Assistenz liegt auf dem individuellen Bedarf der Kund*innen.

Die Lebenshilfe Würzburg arbeitet nach dem Assistenzmodell. Das bedeutet, dass die Assistent*innen mit ihren Kunden*innen gemeinsam arbeiten und ihnen assistieren. Dabei ist es besonders wichtig, dass die Kund*innen so selbstbestimmt wie möglich ihr Leben gestalten können.

Neben der individuellen Assistenz werden auch gemeinschaftliche Aktionen angeboten, an denen sich alle WG-ler*innen beteiligen können.

Insgesamt soll eine Atmosphäre geschaffen werden, in der sich alle Bewohner*innen gleichberechtigt fühlen und wie in einer ganz normalen WG zusammenleben können.

WG Grombühl

Die Wohngemeinschaft wird von der Assistenz beim Wohnen begleitet.

Kurzbeschreibung des Projekts:

Die inklusive Wohngemeinschaft in einem Würzburger Stadtteil wurde 2011 von den Angehörigen dreier junger Männer mit Behinderung initiiert und ins Leben gerufen. Zwei junge Männer haben das Downsyndrom und einer eine Autismus-Spektrumsstörung mit Lernbeeinträchtigung. Sie kennen sich alle aus der Schulzeit. Eines stand von Anfang an fest: Die jungen Männer wollten zu Hause ausziehen und in einer eigenen und inklusiven Wohngemeinschaft wohnen. Gemeinsam mit der Lebenshilfe Würzburg e.V wurde das Projekt auf die Beine gestellt und erfolgreich umgesetzt. In einem Würzburger Stadtteil wurde eine große Wohnung gefunden und von den Angehörigen angemietet. Die Suche nach den Mitbewohnern gestaltete sich relativ unkompliziert. Unter zahlreichen Interessenten wurden zwei Studenten der Sonderpädagogik ausgewählt.

Konzept der WG

Unsere drei Kunden werden von den Assistent*innen fast täglich und an vielen Wochenenden im WG-Alltag begleitet und unterstützt. Wir arbeiten nach dem Assistenzmodell, was bedeutet, dass wir vor allem mit unseren Kunden gemeinsam arbeiten und assistieren. Dabei ist es uns besonders wichtig, dass die Kunden so selbstbestimmt wie nur möglich ihr Leben gestalten können. Förderung der Selbstständigkeit ist ein ganz zentraler Punkt der Assistenz. Häufig gilt es deshalb die Wünsche/Vorstellungen der Angehörigen auf der einen Seite sowie die Wünsche/Vorstellungen unserer Kunden unter einen Hut zu bringen. Die WG mit allen Einzelheiten ist ein komplexes Konstrukt, welches von hauptamtlichen Mitarbeitern organisiert wird. Diese koordinieren die einzelnen Dienste, Aufgaben, Dienstleistungen Dritter (Fußpflege/Sozialstation) sowie den Kontakt zu den Angehörigen.

In der WG gibt es einen festen Wochenplan, der eine feste Struktur vorgibt. An einer großen Magnettafel können unsere Kunden sehen, welche*r Assistent*in wann kommt und was alles zu erledigen gibt oder was die Woche so los ist. Es finden gemeinsame Wocheneinkäufe, gemeinsame Abendessen, Putzaktionen, Besuche beim Frisör, Arzttermine usw. statt. Die gemeinsamen Aufgaben in der WG, wie Mülldienst oder das Ausräumen der Geschirrspülmaschine sind auf alle fünf Mitbewohner aufgeteilt. Es gibt keine 24h Rufbereitschaft.

Die beiden Studenten haben sonst keine Aufgaben was die drei Bewohner mit Behinderung betrifft. Es herrscht ein natürliches Miteinander, wie in einer ganz normalen WG.