Aktuelles

Hier finden Sie viele aktuelle Informationen über Lebenshilfe-Veranstaltungen,
Spenden-Aktionen, Ausstellungen, freie Plätze für Reisen und vieles mehr.
Hinweis: Die Informationen sind nicht in Leichter Sprache.
 
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Spende unterstützt therapeutische Angebote der Lebenshilfe Würzburg

Über eine Spende in Höhe von 500 Euro durfte sich der Therapiebereich der Heilpädagogischen Tagesstätte der Lebenshilfe Würzburg freuen. Übergeben wurde der Betrag von Erich Beck im Namen der Firma Rüttger Bedachungen aus Gerbrunn, die mit ihrer Unterstützung einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Kindern und Jugendlichen mit geistiger Behinderung leistet.

Herr Beck ist der Lebenshilfe Würzburg seit vielen Jahren als Brückenbauer und Wohltäter. bekannt. Die Unterstützung sozialer Projekte ist ihm eine besondere Herzensangelegenheit, insbesondere der Therapiebereich der Heilpädagogischen Tagesstätte liegt ihm sehr am Herzen. In beeindruckenden 53 Jahren hat Herr Beck bereits rund 13 Millionen Euro an Spenden für soziale Projekte gesammelt.

In der Heilpädagogischen Tagesstätte werden Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 18 Jahren nach Schulschluss betreut und individuell gefördert. Viele der Kinder erhalten während dieser Zeit therapeutische Angebote, die sie in ihrer Entwicklung nachhaltig unterstützen.

Die Spende wird derzeit dringend benötigt, da zahlreiche Therapiematerialien infolge eines Wasserschadens zerstört wurden. Der Betrag wird daher gezielt für die Beschaffung neuer Therapiematerialien eingesetzt und kommt unmittelbar den Kindern und Jugendlichen zugute.

Das Therapeutenteam bedankt sich herzlich bei Herrn Beck, sowie bei der Firma Rüttger Bedachungen für die großzügige Spende und das langjährige Engagement zugunsten sozialer Projekte.

Foto v.l.: Johanna Schmidt, Yasmin Koch, Erich Beck, Pia Lutz, Annina Scharfenberg

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Skikurs in Ruhpolding

Die Schüler*innen unserer Christophorus-Schule waren gemeinsam mit einer Gruppe vom Blindeninstitut und von den Werkstätten beim Skikurs in Ruhpolding.

Unterstützt wurden sie dabei von Schüler*innen der Wilhelm-Sattler-Realschule Schweinfurt und deren Schulleiter Georg Harbauer.

Bei herrlichem Winterwetter war die Gruppe jeden Tag beim Langlaufen und verbrachte die Nachmittage auf der Hütte oder beim Snow Tubing.* Weitere Highlights: Schießen mit Lasergewehren unter Anleitung von Biathlon-Olympiasieger Fritz Fischer, Fackelwanderung und Abschlussparty.
 
* Beim Snow Tubing rutscht man auf großen Gummireifen eine Schneebahn hinunter.
 

 
 
 
 
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Inklusionsklettern für Schüler*innen in Würzburg

In Würzburg gibt es seit 2025 eine schulische inklusive Klettergruppe. Es handelt sich dabei um eine Kooperation unserer Christophorus-Schule, der Friedensreich-Hundertwasser-Schule und des Friedrich-Koenig-Gymnasiums Würzburg mit dem Deutschen Alpenverein Sektion Würzburg.

Ziel des Angebots ist unter anderem, Berührungsängste zwischen Menschen mit und ohne Behinderung abzubauen.

Hier finden Sie einen TV Mainfranken-Beitrag zum dem Projekt.

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Charity-Wald-Aktion der Galeria Kaufhof sorgt für strahlende Kinderaugen

Die Augen waren groß als die Geschenke der Kund*innen der Galeria Kaufhof unter dem Weihnachtsbaum in der Christophorus-Schule lagen. Es verbreitete sich eine freudige Weihnachtsstimmung im Haus, denn ein unfassbarer Berg an Geschenken erwartete die Kinder in der Aula.

Anfang Dezember durften die Kinder und Jugendlichen Wunschzettel ausfüllen, die in der Galeria Kaufhof an einem Wunschbaum aufgehängt wurden. Kundinnen und Kunden konnten sich die Wunschkarten vom Baum nehmen und den Wunsch erfüllen, indem Sie das Geschenk im Kaufhof kauften.

„Es ist unglaublich, wie viele Wünsche unserer Kinder und Jugendlichen erfüllt wurden“, so Schulleiter Christoph Schwind, „damit haben wir nicht gerechnet.“ Nicht nur bei den Kindern, auch beim Personal war die Freude groß. „Wir möchten allen Wunscherfüllern ein großes Dankeschön aussprechen,“ so Kerstin Müller, stellvertretende Tagesstättenleitung. „Es ist schön zu sehen, wie sehr sich unsere Kinder und Jugendlichen über die Geschenke freuen.“ Ein großer Dank geht auch an Frau Hülfenhaus, die die Aktion von Seiten der Galeria Kaufhof organisiert hat.

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Auszeichnung für die Arbeitskreise „Von Mensch zu Mensch“ der Katholischen Hochschulgemeinde Würzburg

In den verschiedenen Arbeitskreisen „Von Mensch zu Mensch“ der Katholischen Hochschulgemeinde kommen mehrmals pro Woche Studierende und Menschen mit Behinderung zusammen. Am 15. November wurden die Arbeitskreise bei der Initiative „Zeichen setzen!“ der Main-Post und des Lernwerks Volkersberg für ihr Engagement für das Gemeinwohl ausgezeichnet.

Die erste Gruppe, der Freizeitclub, entstand bereits 1970. Einen großen Anteil daran hatte Dr. Irmtraud Kulzer, Mitgründerin und Vorstandsmitglied der Lebenshilfe Würzburg e.V., denn sie stellte den Kontakt mit der Katholischen Hochschulgemeinde über den damaligen Studierendenpfarrer her. Aus dieser Gruppe haben sich im Laufe der Jahre der Montags-, Dienstags-, Donnerstagsstammtisch gebildet, wobei es den Dienstags- und den Donnerstagsstammtisch noch immer gibt. In Zusammenarbeit mit dem Verein Menschen mit Down-Syndrom, Eltern & Freunde e.V. entstand darüber hinaus zusätzlich ein Teenie-Freizeitclub, der heute als Freitags-Treff fortbesteht.

Im Fokus der Gruppen steht von Anfang an das ungezwungene Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung, die Lust am gemeinsamen Erleben und die Begegnung auf Augenhöhe. Man trifft sich beispielsweise zum Spielen, Kochen oder Singen und unternimmt Ausflüge.

Ein besonderes Projekt ist der ehrenamtliche Besuchsdienst im Seniorenheim, der 2014 ins Leben gerufen wurde. Im Rahmen dieses Projektes haben junge Erwachsene mit Behinderung die Möglichkeit ehrenamtlich aktiv zu werden, dabei eigene Fähigkeiten und Talente einzubringen und die Gesellschaft auf diese Weise aktiv mitzugestalten. Alle zwei Wochen bietet der Besuchsdienst den Senior*innen ein einstündiges Programm aus Spaziergängen, Gesellschaftsspielen und Gedächtnistraining. Die Durchführung vor Ort übernehmen die jungen Erwachsenen mit Behinderung, während die Studierenden sich um die Organisation kümmern und während des Besuchsdienstes unterstützen.

Dass diese Gruppen seit Jahrzehnten stattfinden können, ist dem Engagement zahlreicher Studierender zu verdanken. „Gemeinsam Freizeit zu verbringen ist (leider!) nicht voraussetzungslos“, sagt Carolin Förg, die die Arbeitskreise „Von Mensch zu Mensch“ bei er Katholischen Hochschulgemeinde begleitet. Es sei etwas sehr Besonderes und brauche Lust, Entscheidung, Engagement, Herzblut, Kreativität. All das strahlen die Gruppen für Carolin Förg in besonderer Weise aus. „Einer unserer Leitsprüche ist ‚better together‘ und ich finde das spürt und erlebt man in den Gruppen sehr. […] Die Gruppen pflegen eine sehr besondere Kultur des Miteinanders, eine Willkommens- und Gemeinschaftskultur und es wird spürbar: alle, die da sind, gehören dazu und wir sind wichtig füreinander.“

Bei manchen Veranstaltungen der Arbeitskreise kommen auch Jahrzehnte später noch ehemalige Studierende zurück, um gemeinsam mit den Gruppen zu feiern. Daran wird deutlich wie intensiv und lange das Engagement noch nachwirkt.

Weitere Informationen zu den Arbeitskreisen finden Sie auf der Internetseite der Katholischen Hochschulgemeinde.

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Auftaktveranstaltung Leichte Sprache am Matthias-Grünewald-Gymnasium

Am 11. November war Elena Husel vom Büro für Leichte Sprache zu Gast am Matthias-Grünewald-Gymnasium (MGG), um den Auftakt-Workshop zum P-Seminar* Leichte Sprache zu halten. Es ist bereits das zweite P-Seminar am MMG, das sich mit Leichter Sprache auseinandersetzt.

Im Rahmen des Seminars kooperiert das Gymnasium mit der Arche Würzburg und Menschen mit Behinderung werden als Testleser*innen eingebunden. Aus dem Vorgänger-Seminar letztes Schuljahr ist ein Lesebuch entstanden. Das Seminar in diesem Jahr widmet sich der Produktion eines Hörspiels in Einfacher Sprache zu Tiergeschichten und Freundschaft, wozu Elena Husel wichtige Impulse geben konnte.

So klärte sie die Schüler*innen beispielsweise darüber auf, wie sich Leichte und Einfache Sprache unterscheiden und an welche Zielgruppen sich die Sprachformen richten. Dann durften die Schüler*innen anhand einer Checkliste selbst ausprobieren, Wörter und Sätze zu vereinfachen. Außerdem wurden wichtige Inhalte aus der DIN Spec für Leichte Sprache und die Berufsbilder vorgestellt, die im Erstellungsprozess Leichter Sprache relevant sind. Zum Abschluss zeigte Elena Husel Beispiele eigener Literaturübersetzungen, die das Büro für Leichte Sprache beispielsweise schon für den Arena Verlag durchgeführt hat.

*P-Seminar steht für „Projekt-Seminar zur Studien- und Berufsorientierung“ und ist Teil der Oberstufe an bayerischen Gymnasien. Das Seminar wird in der 11. Jahrgangsstufe durchgeführt und dauert in der Regel ein Schuljahr. Schüler*innen arbeiten in Gruppen an einem selbstgewählten Projekt, das oft in Kooperation mit externen Partnern wie Unternehmen, Hochschulen oder sozialen Einrichtungen umgesetzt wird.