Aktuelles

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Hinweis: Die Informationen sind nicht in Leichter Sprache.
 
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Scheib für Leichte Sprache offenbart großen Bedarf an verständlichen Texten

Anlässlich des Internationalen Tages der Leichten Sprache am 28. Mai organisierte das Büro für Leichte Sprache der Lebenshilfe Würzburg e. V. bereits zum vierten Mal eine Postkartenaktion für mehr sprachliche Barrierefreiheit.

Unter dem Motto „Schreib für Leichte Sprache“ nahmen Menschen und Einrichtungen aus ganz Deutschland teil und zeigten damit: Leichte Sprache fehlt noch immer in vielen Bereichen des täglichen Lebens.

Leichte Sprache ist eine stark vereinfachte Form des Deutschen, die einem festen Regelwerk folgt. Sie ermöglicht Millionen Menschen den Zugang zu Informationen und damit zu mehr Mitsprache und Selbstbestimmung im Alltag. Zur Zielgruppe der Leichten Sprache gehören beispielsweise Menschen mit Behinderungen, ältere Personen oder Menschen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist.

In den vergangenen Wochen haben Nutzer*innen von Leichter Sprache ihre Wünsche auf Aktions-Postkarten geschrieben, die vorab beim Büro für Leichte Sprache Würzburg bestellt werden konnten. Welche Texte soll es in Leichter Sprache geben? Die Antworten sind vielfältig: ein medizinischer Befund, ein Arbeitsvertrag oder auch ein Theaterprogramm. Besonders in den Bereichen Gesundheit, Wohnen, Arbeit sowie Kunst und Kultur gibt es einen großen Bedarf an verständlichen Texten.

Anschließend wurden die Postkarten an Behörden, Museen, Krankenkassen, Vereine und viele weitere Stellen verschickt, die oft schwer verständlichen Texte herausgeben. Die Postkarten-Aktion „Schreib für Leichte Sprache“ will Einrichtungen dazu motivieren, den Bedarf an Leichter Sprache ernst zu nehmen. Sie soll den Einrichtungen auch zeigen, welche konkreten Angebote in Leichter Sprache die Zielgruppe braucht, um teilhaben zu können. Für manche Einrichtungen ist die Aktion der erste Impuls, sich mit Leichter Sprache auseinanderzusetzen. Für andere ist sie der entscheidende Anstoß, um konkrete Angebote umzusetzen.

„Wir freuen uns sehr, dass auch in diesem Jahr wieder so viele Menschen aus ganz Deutschland an unserer Postkartenaktion teilnehmen und sich mit uns für Leichte Sprache stark machen“, sagen Elena Husel und Julia Bartenstein vom Büro für Leichte Sprache Würzburg. „Die rege Beteiligung macht den großen Bedarf an sprachlicher Barrierefreiheit deutlich.“

Foto: Torsten Repper

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Besuch bei der Regierung von Unterfranken

Am vergangenen Mittwoch war die Berufsschulstufe zum Lernort Regierung eingeladen. Regierungsschuldirektorin Sandra Büttner hat sich persönlich Zeit für die Schüler*innen genommen und ihnen die Arbeit der Regierung von Unterfranken erklärt, die auch für die Christophorus-Schule zuständig ist.

Drüber hinaus hat Wolfgang Raps über das Thema Katastrophenschutz berichtet. Die Jugendlichen waren interessiert und haben viele Nachfragen gestellt. Die Atmosphäre im großen Sitzungssaal war sehr beeindruckend. Zum Schluss gab es noch ein gemeinsames Foto mit Frau Walter, die für alle Schulen im Regierungsbezirk Unterfranken zuständig ist.

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Erstes Leichte Sprache Fest in Würzburg

Rund 110 Menschen besuchten das Fest in Würzburg. In Workshops und Führungen wurden inklusive Angebote in verständlicher Sprache vorgestellt.

Am 19. Mai fand das erste Leichte Sprache Fest im Burkardushaus in der Würzburger Innenstadt statt. Veranstaltet wurde das Fest vom Team des Büros für Leichte Sprache der Lebenshilfe Würzburg. Rund 90 Menschen mit Lernschwierigkeiten und etwa 20 Fachkräfte nahmen teil.

„Unser Ziel war es, die vielfältigen Angebote in Leichter und Einfacher Sprache bei der Zielgruppe bekannter zu machen und Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen“, berichten Elena Husel und Julia Bartenstein aus dem Büro für Leichte Sprache.

Programm von Nachrichten bis Stadtführungen

Eröffnet wurde das Fest mit einer Begrüßung durch Anke Geiter und Sandra Michel, den beiden Inklusionsbeauftragten der Stadt Würzburg. Auf dem Programm standen insgesamt zehn Workshops in verständlicher Sprache. Der Deutschlandfunk stellte Nachrichten in Einfacher Sprache vor und auch die Apotheken Umschau präsentierte ihr Webangebot in Einfacher Sprache. Weitere Workshops beschäftigten sich mit kreativem Schreiben, Demokratie, einer Leserunde und Leichten Bildern.

Außerdem gab es eine Führung in der Stadtbücherei Würzburg. Dort konnten Gäste Bücher und Zeitschriften in Leichter Sprache kennenlernen.

Besonders beliebt waren die beiden Tandem-Stadtführungen durch die Innenstadt. Diese wurden gemeinsam von Gästeführern der Mainfränkischen Werkstätten und von City Tourismus Würzburg angeboten.

In den Pausen konnten sich die Teilnehmenden Zeitschriften und Bücher in Einfacher Sprache ansehen, unter anderem vom Arena Verlag. Außerdem war eine Ausstellung über Leichte Sprache und Plakate mit Statements der Zielgruppen zu sehen.

Postkarten-Aktion für mehr Leichte Sprache

Abschließend füllten die Teilnehmenden Postkarten der Aktion „Schreib für Leichte Sprache“ aus. Die Postkarten mit den Wünschen für Texte in Leichter Sprache werden gesammelt an die jeweiligen Einrichtungen verschickt, die zukünftig verständlichere Texte bereitstellen sollen. Anlass ist der Tag der Leichten Sprache am 28. Mai.

 

Foto: Torsten Repper. Weitere Fotos finden Sie auf der Seite des Büros für Leichte Sprache.

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Lebenshilfe Würzburg feiert 60-jähriges Jubiläum

Das diesjährige Frühlingfest der Lebenshilfe Würzburg e.V. stand ganz unter dem Motto „60 Jahre Lebenshilfe Würzburg“.

Im Innenhof der Christophorus-Schule erfolgte am späten Vormittag die Eröffnung des Fests durch den Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Trosbach, Schulleiter Christoph Schwind und die Leitung der Heilpädagogischen Tagesstätte, Kerstin Müller. Im Anschluss brachten die Schüler*innen der Christophorus-Schule und der Heilpädagogischen Tagesstätte ein vielfältiges Programm auf die Bühne.

Neben Bewährtem gab es in diesem Jahr auch einige besondere Angebote zum Jubiläum: Die Ambulanten Dienste servierten an ihrer Cocktailbar einen alkoholfreien Geburtstagsdrink in Lebenshilfe-Blau, an der Siebdruckstation konnten die Gäste Jutebeutel mit dem 60-Jahre-Logo bedrucken und in der Fotobox entstanden mithilfe von passenden Accessoires zahlreiche Bilder.

Neben zahlreiche kleine und große Besucher*innen folgten auch Gäste aus Politik und Gesellschaft der Einladung an die Christophorus-Schule: Die 2. hauptamtliche Bürgermeisterin Dr. Sandra Vorlová, Sozialreferentin Eva von Vietinghoff-Scheel, MdL Dr. Andrea Behr, MdL Volkmar Halbleib, MdL Felix von Zobel sowie die Inklusionsbeauftragte Anke Geiter nutzen den Anlass für einen Rundgang durch das Schulgebäude mit Wolfgang Trosbach und Geschäftsführerin Martina Sponholz. Auch MdL Patrick Friedl stattete dem Fest einen Besuch ab.

Natürlich kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz: Neben herzhaften Speisen vom Grill, Pasta und Salat durften auch Pommes nicht fehlen. Die Fritteuse war auch in diesem Jahr wieder eine Leihgabe des Waldbrunner Carneval Clubs. Der WCC-Vorstand und die Vereinsmitglieder übernahmen darüber hinaus auch ehrenamtlich die Zubereitung.

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Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung 2026

Am 5. Mai 2026 war der diesjährige Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Dazu hat die Lebenshilfe Würzburg als Teil eines Arbeitskreis aus Betroffenen, Sozialdienstleistern, Selbsthilfegruppen, städtischen Mitarbeitenden, Inklusionsbeauftragten u.v.m. eine große Veranstaltung auf dem Würzburger Marktplatz durchgeführt.

Passend zum diesjährigen Motto der Aktion Mensch »Teilhabe ist ein Menschenrecht« gab es eine lange Tafel der Menschenrechte, an der zahlreiche Menschen mit und ohne Behinderung zusammengekommen sind. Die Aktivist*innen Evi Gerhard, Zoe Gräf und Blumi Noll bezogen in ihren Reden Stellung zu den aktuell drohenden Kürzungen in der Eingliederungshilfe.

Außerdem gab es Kunst zum Mitmachen von der Inklusiven Akademie und Musik vom Chor der Dr. Karl-Kroiß-Schule, vom Gedichte-Tanz-Musik-Projekt der Graf-zu-Bentheim-Grundschule und von der Songzeit mit Rebekka King. Für das leibliche Wohl sorgte das Café Senza Limiti und der Imbisswagen des Bistro Belvedere der AWO.

Mehrere Vertreter*innen von Würzburger Medienhäusern waren vor Ort und berichteten über die Aktionen:

Weitere Eindrücke rund um die Veranstaltung finden Sie auch auf dem Instragram-Kanal des Arbeitskreises: @fuenftermai

Fotos: Diana Bernatska/Julia Wehrmann

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Zellerauer Kinderkleidermarkt spendet an den Familienunterstützenden Dienst

Mit großer Freude nahm Maria Wilhelm stellvertretend für den Familienunterstützenden Dienst und das Inklusionsprojekt FINK – Freizeit INKlusiv 300 € von Frau Göß entgegen, die aus den Erlösen des Zellerauer Kinderkleidermarkts stammen.

Der Zellerauer Kinderkleidermarkt findet seit 2011 zweimal im Jahr statt und ist inzwischen eine feste Institution in der Zellerau. Traditionell behalten die Organisator*innen 10 % des Verkaufserlöses ein, wovon ein Großteil an Zellerauer Vereine und Organisationen gespendet wird, die sich für Kinder und Jugendliche einsetzen.

Beim Familienunterstützenden Dienst wird die Spende genutzt werden, um Kindern und Jugendlichen mit Behinderung aus einkommensschwächeren Familien beispielsweise Kino- oder Schwimmbadbesuche zu ermöglichen.