Beirat für Menschen mit Lernschwierigkeiten

Den Namen haben die Beirats·mitglieder selbst gewählt.
 
Am 16. Juli 2010 hat sich der Beirat getroffen mit dem Vorstand von der Lebenshilfe.
Bei dem Treffen ging es um die Beirats·ordnung.
Alle konnten ihre Ideen und Vorschläge dafür nennen.
Die Beirats·ordnung gibt es auch in Leichter Sprache.
 
Die wichtigste Aufgabe vom Beirat ist:
Der Beirat ist für Menschen mit Lernschwierigkeiten da.
 
Die Beirats⋅vorsitzende ist Sonja Scheuplin und
der Stellvertreter ist Philipp Götz.
Der Beirat hat auch eine Vertrauens·person.
Die Vertrauens·person unterstützt den Beirat.
 
Wir Beiräte stellen uns vor
Foto | Sonja Scheuplein
Sonja arbeitet in den Mainfränkischen Werkstätten Würzburg, Halle 3 im Metallbereich.
Sie vertritt die Mitarbeiter von den Mainfränkischen Werkstätten.
Sonja arbeitet in mehreren Gruppen zur Mitbestimmung und Selbst⋅bestimmung.
Kontakt: Mainfränkische Werkstätten
 
Foto | Philipp Götz
Philipp arbeitet in den Mainfränkischen Werkstätten Würzburg, Halle 3 im Metallbereich.
Er vertritt die Mitarbeiter von den Mainfränkischen Werkstätten und die Kunden vom ABW.
Philipp ist erster Vorsitzender vom Werkstatt⋅rat in den Mainfränkischen Werkstätten in Würzburg.
Kontakt: Mainfränkische Werkstätten
 
Foto | Fabian Dinsing

Fabian vertritt die Schüler und Jugendlichen.

Foto | Rainer Gräbner
Rainer ist Rentner.
Rainer vertritt den Heimbeirat von den Lebenshilfe Wohnstätten und die Senioren - das macht er seit über 20 Jahren.
Kontakt: Lebenshilfe Wohnstätten, Ruppertsgasse 15
 
Foto | Roland Meyer
Roland arbeitet in den Mainfränkischen Werkstätten, Im Kreuz 1.
Er vertritt die Menschen in den Wohnheimen Friedrichstraße,
Grombühl und der Frankfurter Straße.
Roland ist der erste  Vorsitzende vom Heimbeirat.
Kontakt: Werkstatt im Kreuz
Foto | Gottfried Reumann
Gottfried arbeitet im Wildpark Sommerhausen.
Er vertritt die Mitarbeiter vom Wildpark
und den Heimbeirat von den Lebenshilfe Wohnstätten.
Kontakt: Wildpark Sommerhausen
 
Foto | Erika Senf
Erika arbeitet im Wildpark Sommerhausen.
Sie vertritt den Heimbeirat von den Lebenshilfe Wohnstätten
und vom Ambulant betreuten Wohnen.
Kontakt: Wildpark Sommerhausen
 
Foto | Fritz Senf

Fritz kümmert sich um die Arbeitswelt.

Unser Name
Warum heißen wir Beirat für Menschen mit Lernschwierigkeiten?
 
Wir haben uns Dezember 2010 im TOTAL NORMAL vorgestellt.
TOTAL NORMAL ist die Mitglieder-Zeitschrift von der Lebenshilfe.
Wir haben in der Zeitschrift geschrieben:
"Den Namen Beirat für Menschen mit Lern⋅schwierigkeiten haben die Beiräte selbst gewählt."
Manche Menschen fühlen sich dadurch ausgeschlossen.
Vor allem Menschen mit schweren Behinderungen.
Das wollen wir nicht!
Wir vertreten alle Menschen mit Behinderung in der Lebenshilfe.
Egal welche Behinderung ein Mensch hat.
 
Warum nennen wir uns Menschen mit Lernschwierigkeiten?
Der Verein Mensch Zuerst war unser Vorbild.
Mensch Zuerst sagt:
"Früher hat man uns viele Namen gegeben:
Irre, Idioten, Geistes·kranke oder Schwach·sinnige.
Diese Wörter sind sehr schlimm.
Sie machen uns schlecht.
Später hat man uns geistig Behinderte genannt.
Wir von Mensch zuerst finden:
Die Wörter geistig behindert machen uns auch schlecht.
Sie passen nicht dazu, wie wir uns selbst sehen.
Bei den Worten geistig behindert denken viele Menschen:
Wir sind dumm und können nichts lernen.
Das stimmt nicht. Wir lernen anders.
Wir lernen manchmal langsamer oder brauchen besondere Unterstützung.
Deshalb sind wir Menschen mit Lernschwierigkeiten und wollen auch so genannt werden.
Unsere Forderung:
Die Wörter geistig behindert sollen nicht mehr benutzt werden!"
 
Wir vom Beirat Lebenshilfe Würzburg nennen uns auch lieber so.
Wir bezeichnen uns nicht gerne als behinderte Menschen.
Wir nehmen alle Menschen so wie sie sind.