Junger Mann mit Behinderung und seine Assistentin. Die Assistenz beim Wohnen der Lebenshilfe Würzburg e.V. unterstützt erwachsene Menschen mit Behinderung bei selbstständigen und selbstbestimmtenWohnen.
Ein lächelnder Junge in einem Klassenraum. Die Christophorus-Schule der Lebenshilfe Würzburg ist ein privates Förderzentrum mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung
Zwei lächelnde Frauen mit und ohne Behinderung sitzen gemeinsam am Frühstückstisch.

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Luckybike spendet Fahrräder an die Lebenshilfe Würzburg

Rechtzeitig zu Beginn der Fahrradsaison durften sich Michael Giehl, Holger Klüpfel und Fabian Dinsing vom Fachbereich Urlaub und Freizeit der Lebenshilfe Würzburg e.V. über zwei neue E-Bikes freuen. Dabei handelt es sich um eine Spende der Firma Luckybike. Martin Gerhold, Florian Heidarzadeh und Stefan Pfeifer übergaben die Fahrräder Ende März in der Filiale in Lengfeld an ihre neuen Besitzer.

Der Fachbereich Urlaub und Freizeit ist Anbieter von Ausflügen und Reisen für Menschen mit Behinderung. Die gespendeten E-Bikes werden zukünftig in den vielfältigen Freizeitangeboten zum Einsatz kommen, um Menschen mit Unterstützungsbedarf einen einfacheren Zugang zu sportlicher Aktivität und selbstbestimmter Mobilität zu ermöglichen.

„Mit diesen Fahrrädern wird mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben möglich sein“, freut sich Michael Giehl. „Unsere Teilnehmenden sind jetzt weniger durch materielle Grenzen eingeengt und mit Barrieren konfrontiert. Es besteht die Möglichkeit mit den Fahrrädern eigene Bedürfnisse zu verfolgen und die eigene Persönlichkeit zu entfalten. Daher werden wir Fahrradausflüge organisieren und Kooperationen mit Fahrradclubs anbahnen.“

Luckybike wurde 1994 in Leipzig von zwei fahrradbegeisterten Studenten gegründet und ist inzwischen an 40 Standorten in ganz Deutschland vertreten, darunter seit 2014 auch in Würzburg-Lengfeld. Neben dem Einsatz für Nachhaltigkeit und Umweltschutz unterstützt das Unternehmen zudem regelmäßig soziale Projekte unter dem Motto „Mobilität für alle“.

Die Kundinnen und Kunden der Lebenshilfe Würzburg können sich schon jetzt auf die erste Ausfahrt mit den neuen Fahrrädern freuen: Der Fachbereich Urlaub und Freizeit hat gemeinsam mit dem ADFC für Mitte Mai eine Tagestour durchs Kitzinger Land geplant.

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Therapiebegleithundeteams zu Besuch an der Christophorus-Schule

Am 21. März fand an der Christophorus-Schule erstmals das Bildungsangebot „Rund um den Hund“ statt. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Fachbereich Urlaub und Freizeit der Lebenshilfe Würzburg e.V. in Zusammenarbeit mit den Therapiebegleithundeteams der Malteser.

Im Mittelpunkt des zweistündigen Angebots stand das gemeinsame Erleben mit den Hunden. An mehreren Stationen hatten die sieben Teilnehmenden die Möglichkeit, Wissenswertes über Hunde zu erfahren und gleichzeitig selbst aktiv zu werden.

Neben Informationen zu Verhalten und Bedürfnissen der Tiere konnten die Teilnehmenden die Hunde streicheln, einfache Übungen ausprobieren sowie kleine Spiele und Bewegungsangebote erleben. Ziel war es, zur aktiven Teilnahme zu motivieren und den Zugang zu den Tieren auf eine niederschwellige und positive Weise zu ermöglichen.

Geleitet wurde das Bildungsangebot von Silke Lobenhofer (Malteser Therapiebegleithundeteams Würzburg). Zur Unterstützung der Teilnehmenden waren Laura Schleising (Fachbereich Urlaub und Freizeit) und zwei ehrenamtlichen Assistentinnen der Lebenshilfe Würzburg mit vor Ort.

Das Fazit der Organisatoren fällt durchweg positiv aus: »Rund um den Hund« hat gezeigt, wie viel Freude gemeinsames Erleben mit Tieren machen kann. Eine Fortsetzung ist bereits geplant – der nächste Termin findet am 10. Oktober 2026 statt.

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FINK-Netzwerktreffen: Gemeinsam für inklusive Freizeitangebote in Würzburg

Kürzlich fand das 7. Netzwerktreffen des FINK Netzwerks auf der Kinder- und Jugendfarm Würzburg statt. Die Lebenshilfe Würzburg e.V. lud die Netzwerkpartner ein, um sich über das Thema Freizeit und Inklusion auszutauschen.

Ziel von FINK ist es, Menschen mit Behinderung den Zugang zu inklusiven Freizeitangeboten zu ermöglichen. Dazu vermittelt FINK Assistent*innen, die Kinder und Jugendliche zu den Angeboten begleiten.

Das FINK Netzwerk setzt sich aus engagierten Partnern zusammen, die sich gemeinsam für Inklusion und die Teilhabe von Menschen mit Behinderung an der Würzburger Freizeitlandschaft einsetzen. Beim diesjährigen Treffen wurden Erfahrungen ausgetauscht, neue Entwicklungen diskutiert und das Netzwerk weiter ausgebaut.

Sie suchen eine Assistenz für Ihr Kind in den Ferien oder möchten sich ehrenamtlich bei FINK engagieren?
Kontaktieren Sie uns gerne unter: fink@lebenshilfe-wuerzburg.de

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Bayerischer Rundfunk dreht in der Wochenend-WG

Anfang März war der Bayerische Rundfunk zu Besuch in der Wochenend-WG des Familienunterstützenden Dienstes und hat Teilnehmer Lars und seine Familie bei dessen erster Übernachtung begleitet.

Die ganze Reportage gibt es auf YouTube:

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Sportassistenz als Brücke zur Teilhabe am inklusiven Vereinssport

Die Lebenshilfe Würzburg ist jetzt Netzwerkpartner des TEAMiN-Projekts der Uni Würzburg. Teil des Projekts ist das Sportassistenzprogramms „SpAss“: Im Rahmen dieses Programms können sich Interessierte kostenlos zur ehrenamtlichen Sportassistenz ausbilden lassen.

Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung können die neu erworbenen Kenntnisse hier bei der Lebenshilfe Würzburg praktisch angewandt werden, denn viele Kund*innen mit Unterstützungsbedarf wünschen sich eine qualifizierte Sportassistenz, um selbstbestimmt sportlich aktiv sein zu können.

So läuft das Sportassistenzprogramm ab:

  • Angehende Assistent*innen absolvieren eine umfassende Ausbildung: 15 Stunden selbstgesteuertes E-Learning und einen ganztägigen praktischen Workshop
  • Sportler*innen mit Unterstützungsbedarf und Assistent*innen registrieren sich z.B. hier bei der Lebenshilfe Würzburg oder anderen Partnerorganisationen und werden per App gematcht
  • Die Sportassistent*innen begleiten die Sportler*innen mit Unterstützungsbedarf auf der Suche nach dem richtigen Sportverein und begleiten sie beim Training. Sie sind außerdem Ansprechpartner*innen für die Sportler*innen, deren Angehörige und die Trainer*innen

Ziel von SpAss ist es, den Vereinssport auf diesem Weg inklusiver zu gestalten und die Teilnahme an Breitensportangeboten für mehr Menschen mit Unterstützungsbedarf möglich zu machen.

Vor Kurzem fand bereits die erste SpAss-Fortbildung statt, bei der das Projektteam interessierten Haupt- und Ehrenamtlichen einen umfassenden Einblick in das Sportassistenzprogramm lieferte.

Weitere Infos:

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Gemeinsam tanzen, Grenzen überwinden

In den Faschingsferien verwandelte sich der Tanzraum Würzburg erneut in eine Bühne der Begegnung: Zum dritten Mal fanden die inklusiven Tanztage der Lebenshilfe Würzburg e.V. statt.

Neun Kinder zwischen sechs und zehn Jahren mit und ohne Unterstützungsbedarf erlebten drei Tage voller Bewegung und Kreativität. Ermöglicht wurde das Projekt erneut durch eine Förderung des Fachbereichs Inklusion der Stadt Würzburg.

Unter der Leitung der Tanzpädagogin Marisa Tappe-Löhr stand in diesem Jahr der „Karneval der Tiere“ im Mittelpunkt. Inspiriert von Camille Saint-Saëns‘ Komposition schlüpften die Tänzer*innen in die Rollen von Löwen, Schwänen und Fischen. Die Choreografien entstanden nicht nach Vorgabe, sondern wurden zu zweit, in der Gruppe und mithilfe verschiedener Improvisationsaufgaben gemeinsam entwickelt. So konnte jedes Kind seine Stärken einbringen und neue Ausdrucksformen entdecken.

Neben dem Tanzen stand auch das Basteln fantasievoller Tierkostüme auf dem Programm. So wurde der „Karneval der Tiere“ zu einem ganzheitlichen Erlebnis. Am Ende der drei Tage präsentierten die Kinder stolz ein selbst entwickeltes, 15-minütiges Tanzstück und ernteten dafür begeisterten Applaus und strahlende Gesichter von Eltern und Angehörigen bei der Abschlussaufführung.

Die vielen kleinen Begegnungen während der Tanztage zeigten, wie selbstverständlich Inklusion funktionieren kann. Im Mittelpunkt stand stets der respektvolle Umgang miteinander und die Wertschätzung jedes Kindes mit seinen individuellen Fähigkeiten. Der gemeinsame Tanz wurde so zum Ausdruck für gelebte Teilhabe.

Ein Termin für die nächste Tanzwoche steht noch nicht fest. Die Lebenshilfe Würzburg hofft jedoch, im Laufe des Jahres ein weiteres inklusives Tanzprojekt anbieten zu können. Interessierte erhalten Informationen per E-Mail an: fink@lebenshilfe-wuerzburg.de.