Familienentlastender Dienst

Was ist der Familienentlastende Dienst?

Der Familienentlastende Dienst richtet sich insbesondere an Eltern oder pflegende Angehörige von Menschen mit Behinderungen und Senioren.

Wir vermitteln Ihnen von uns geschulte freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die es Ihnen ermöglichen, sich regelmäßig, vorübergehend oder auch nur einmalig Freiräume zu schaffen, um

  • ein paar Stunden Zeit zur Erholung zu haben,
  • Hobbys oder anderen Interessen nachzukommen,
  • Zeit für Geschwister und den Partner zu haben,
  • Freunde zu treffen, auszugehen, Kurzurlaub zu machen.

Der Familienentlastende Dienst will dazu beitragen, die Pflege- und Betreuungsfähigkeit der Familien zu erhalten und gleichzeitig den Menschen mit Behinderung mehr Autonomie und Selbständigkeit außerhalb des Elternhauses zu ermöglichen.

Wer kann den Familienentlastenden Dienst in Anspruch nehmen?

Alle Familien in

  • Stadt und Landkreis Würzburg
  • Stadt und Landkreis Kitzingen

in deren Haushalt ein Mensch mit Behinderung lebt, können den Familienentlastenden Dienst in Anspruch nehmen.

Was bietet der Familienentlastende Dienst?

Die Unterstützung richtet sich in Zeit, Art, Ort und Umfang soweit wie möglich nach Ihren Vorstellungen. Bei einem Hausbesuch können alle bestehenden Wünsche und Bedürfnisse mit der für Ihren Wohnort zuständigen hauptamtlichen Koordinatorin des Familienentlastenden Dienstes besprochen werden.

Eine freie Mitarbeiterin oder ein freier Mitarbeiter des Familienentlastenden Dienstes übernimmt dann kontinuierlich stunden- oder tageweise innerhalb oder außerhalb des Elternhauses die Assistenz und Pflege Ihres Familienmitgliedes mit Behinderung.

Angebote und Leistungen:

  • Umfangreiche Beratung bei der Vermittlung familienentlastender Hilfen
  • Beratung bei Fragen zur MDK Prüfung
  • Beratung bei Fragen zu Leistungen der Pflegekasse z.B.Verhinderungspflege § 39, SGBXI / zusätzliche Betreuungsleistungen § 45b SGBXI
  • Informationsveranstaltungen und Workshops für Eltern, Angehörige und Mitarbeiter
  • Beratungseinsätze nach §37, Abs. SGBXI

Wie wird der Familienentlastende Dienst finanziert?

Als Kostenträger kommt bei bestehender Einstufung in eine Pflegestufe Ihre Pflegekasse in Frage. Für die Unterstützung bei der Betreuung und Pflege eines Familienmitgliedes mit Behinderung stehen Ihnen die Verhinderungspflege nach §39 SGB XI bzw. unter bestimmten Voraussetzungen die Pflegeleistungsergänzung nach §45 SGB XI zur Verfügung.

Der Familienentlastende Dienst kann aber auch privat finanziert werden. Für eine individuelle Beratung stehen Ihnen die Koordinatorinnen des Familienentlastenden Dienstes jederzeit gerne zur Verfügung.